Modul 5 "Lernprozesse gestalten"

Entlang der Fragestellung “wann habe ich zum letzten Mal etwas mit Begeisterung gelernt” wurde am 14.07.21 diskutiert, welche positiven Selbsterfahrungen mit dem Lernen assoziiert werden können.

Aus Sicht der Teilnehmenden sind mit Lernen, welche mit Begeisterung verbunden erlebt wurde, folgende Aspekte verknüpft:

  • Direkter Nutzenerwartung. Beispiel Führerschein: Lernen eröffnet neue Möglichkeiten und ist mit persönlichem Erfolg verbunden.

  • Intrinsische Motivation

  • Handlungssicherheit durch neues Wissen

  • Sollte mit persönlichen Erleben verbunden sein

“Lernen funktioniert nur, wenn etwas schiefläuft..”

Neue Aufgaben und Schwierigkeiten regen, aus Sicht der Teilnehmenden, zum Lernen und zur Auseinandersetzung mit Wissenslücken an. Die Frage nach dem geeigneten Lernformat muss individuell entschieden werden. Ein wichtiger Faktor beim Lernen sei die Vernetzung der Mitarbeitenden. Betriebe sollten spielerisches Lernen während der Arbeiten fördern und Zeitfenster für das Lernen während der Arbeit einrichten. Hierbei wurde das Format von betrieblichen Lernräumen beschrieben und über Merkmale von lernförderlicher Arbeitsgestaltung diskutiert.

Beim Zugang auf Beschäftigte und bei der Förderung der Lernbereitschaft sei ein niedrigschwelliger Zugang und ein spielerischer Umgang mit Medien förderlich. Lernformate können innovativ sein und es wird die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnt sich zu trauen, neue Formate auszuprobieren. Im Fokus sollte der kollegiale Austausch stehen d.h. das Lernen voneinander. Somit sollte auch keine eine Trennung zwischen jung und alt erfolgen, sondern gemeinsames Lernen im Mittelpunkt stehen.


Den Foliensatz zur Qualifizierung finden Sie unter:

Modul5_DigiKIK_gesamt
.pdf
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